Mathematik · Aufbau · Wahrscheinlichkeit und deskriptive Statistik
Statistik
Von Ereignissen und bedingten Wahrscheinlichkeiten über Zufallsvariablen, Verteilungen und Kennzahlen bis zu den großen Grenzwertsätzen – ein zusammenhängender Lernweg in 5 Bereichen und 21 Einheiten.
Wahrscheinlichkeitsrechnung
Zufallsexperimente mathematisch fassen: Ereignisse, Rechenregeln, Unabhängigkeit und das Lernen aus neuen Informationen.
- 1.1Grundmodell der WahrscheinlichkeitsrechnungErgebnisse, Ereignisse und Wahrscheinlichkeiten – vom Würfelwurf bis zum Urnenmodell.
- 1.2Unabhängige EreignisseWann das Eintreten eines Ereignisses nichts über ein anderes verrät.
- 1.3Bedingte WahrscheinlichkeitenWahrscheinlichkeiten neu bewerten, sobald eine Zusatzinformation bekannt ist.
- 1.4Bayessche StatistikAus Beobachtungen auf Ursachen zurückschließen – der Satz von Bayes.
Zufallsvariablen
Zufallsergebnisse in Zahlen übersetzen und ihre Verteilungen beschreiben – diskret wie kontinuierlich.
- 2.1ZufallsvariablenEine Funktion, die jedem Ergebnis eines Zufallsexperiments eine Zahl zuordnet.
- 2.2Verteilungsfunktionen und WahrscheinlichkeitsfunktionenWie sich die Wahrscheinlichkeit auf die möglichen Werte verteilt – als Balken, Dichte und Treppe.
- 2.3Wichtige diskrete VerteilungenStandardmodelle für Zählvorgänge: Treffer, Wartezeiten und seltene Ereignisse.
- 2.4Wichtige kontinuierliche VerteilungenMessgrößen, Lebensdauern und Wartezeiten mit Dichten modellieren.
Gemeinsame Verteilungen
Mehrere Zufallsgrößen zugleich betrachten: gemeinsame, Rand- und bedingte Verteilungen.
- 3.1Gemeinsame VerteilungenZufallsvektoren und ihre multivariaten Verteilungen – diskret und kontinuierlich.
- 3.2RandverteilungenAus der gemeinsamen Verteilung die Verteilung einer einzelnen Komponente gewinnen.
- 3.3Unabhängige ZufallsvariablenWenn die gemeinsame Verteilung in das Produkt ihrer Ränder zerfällt.
- 3.4Bedingte VerteilungenDie Verteilung einer Größe, wenn der Wert einer anderen bereits bekannt ist.
Erwartungswert und Varianz
Lage, Streuung und Form einer Verteilung in wenigen Zahlen zusammenfassen.
- 4.1Erwartungswert und bedingter ErwartungswertDer langfristige Durchschnitt einer Zufallsvariable – und wie man ihn berechnet.
- 4.2Varianz und KovarianzWie stark eine Größe streut – und wie zwei Größen gemeinsam schwanken.
- 4.3Erwartungswerte und Varianzen wichtiger VerteilungenDie Kennzahlen der Standardverteilungen – hergeleitet statt auswendig gelernt.
- 4.4Algebraische und zentrale MomenteSchiefe und Wölbung beschreiben die Form einer Verteilung über Lage und Streuung hinaus.
- 4.5Momenterzeugende FunktionenEine einzige Funktion, die alle Momente einer Verteilung enthält.
Ungleichungen und Grenzwertsätze
Wahrscheinlichkeiten abschätzen und verstehen, warum Mittelwerte stabil werden und die Normalverteilung überall auftaucht.
- 5.1WahrscheinlichkeitsungleichungenObere Schranken für extreme Werte – auch ohne die Verteilung genau zu kennen.
- 5.2Ungleichungen und ErwartungswerteKonvexität, Jensen und Cauchy-Schwarz – was sich über Erwartungswerte immer sagen lässt.
- 5.3Das Gesetz der großen ZahlenWarum sich relative Häufigkeiten auf lange Sicht stabilisieren.
- 5.4Zentraler GrenzwertsatzSummen vieler unabhängiger Zufallsgrößen sind annähernd normalverteilt – fast egal, wie die Summanden verteilt sind.